Obatzter oder Gerupfter - ein bayerisch-fränkischer Biergartenklassiker
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Obatzter (auch Obazda oder Obatzda oder in (Unter-)Franken Gerupfter) stammt aus Bayern und ist ein traditioneller bayerischer Brotaufstrich. Das Wort „Obatzter“ leitet sich vom bayerischen Wort „obatzn“ ab, was so viel wie „vermischen“ oder „zerdrücken“ bedeutet – genau das passiert bei der Zubereitung.
Der Ursprung des Obatzten wird oft auf das frühe 20. Jahrhundert datiert. Eine bekannte Geschichte erzählt, dass Katharina Eisenreich, die Wirtin des Weihenstephaner Bräustüberls in Freising, ihn um 1920 erfunden hat. Sie wollte Reste von Camembert verwerten, indem sie ihn mit Butter und Gewürzen zu einem Aufstrich verarbeitete.
Für 8-10 Portionen
Zutaten:
2 Zwiebeln
2 reife, weiche Camemberts (nicht im Kühlschrank aufbewahren)
1 Romadur
200 g Butter
Salz&Pfeffer
scharfer und edelsüßer Paprika (Pulver)
Zubereitung:
Die Zwiebeln fein hacken, den Camembert und Romadur in nicht zu kleine Stücke rupfen. Mit der weichen Butter gut durchmischen. Kräftig würzen. Paprikapulver untermischen, bis die Mischung schön orangerot ist und gut durchziehen lassen. Mit dunklem Brot, gehackten Zwiebeln und Salzstangen servieren. Zum Gerupften passt am besten ein unkomplizierter Müller-Thurgau, wie der 2021 Müller-Thurgau oder Silvaner, wie der 2024 ZEILER MÖNCHSHANG Silvaner vom Weingut Dr. Heigel ...
Rezepte: Ninas Küche