Leberknödelsuppe
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Eigentlich aus der Resteverwertung entstanden, wie alle Knödel. Altbackenes Brot gibt es immer irgendwie und zu Knödeln verarbeitet, entstehen viele neue Gerichte. In der Kombination mit Leber (Rinderleber etwas kräftiger, Kalbsleber etwas feiner) sind sie in Deutschland vor allem in der Pfalz, in Bayern und Schwaben sowie in Österreich und Tschechien (játrové knedlíčky) beliebt. Sie stehen aber auch in Südtirol und Slowenien (jetrni cmok) auf dem Speiseplan.
Fr 4 Personen
Zutaten:
100 g Rinder- oder Kalbsleber
200 g Knödelbrot
60 g Butter
2 Eier
Salz&Pfeffer&etwas frisch geriebene Muskatnuss
3 Frühlingszwiebeln
1 fein gehackte Knoblauchzehe
je 1 EL fein gehackte Petersilie und Schnittlauch und etwas Schnittlauch zum Anrichten
100 ml Milch
1 EL Mehl
1 l Fleischfond
Zubereitung:
Die Frühlingszwiebeln fein hacken, das Weiße in der Butter anschwitzen und ein wenig braten. Mit der Milch aufgießen und bei milder Hitze ziehen lassen. Das Knödelbrot mit Schnittlauch, Petersilie und dem Grünen der Frühlingszwiebeln mischen. Anschließend die Milch darübergießen und wieder ziehen lassen. Die Leber fein pürieren. Das Knödelbrot gut durchkneten und kräftig würzen (Salz, Pfeffer, Muskatnuss, Knoblauch). Wenn es weich und fein zerkleinert genug ist, um glatte Knödel zu formen, die Leber, die Eier und das Mehl untermischen und alles wieder fest verkneten. 4-6 Knödel formen und in der leise köchelnden Suppe 15 Minuten gar ziehen lassen. In der Suppe mit Schnittlauch bestreut servieren. Dazu passt der feine 2022 MAINSTOCKHEIMER HOFSTÜCK Weißburgunder vom Weingut Dr. Heigel.
Rezepte: Ninas Küche