Spinat-„Involtini“ auf tomatisierter Panna da cucina
Dela den här artikeln
Man kann den Nudelteig selbstverständlich selbst machen, wenn aber die Zeit oder Muße das nicht hergeben, sind fertige Lasagneblätter durchaus annehmbar. Auch da gibt es Unterschiede, ich würde eigentlich bei allen getrockneten Pastasorten zu De Cecco greifen, da diese einen wunderbaren Geschmack haben und perfekt al dente werden. Hauptbestandteil der Sauce ist die italienische Panna da cucina, eine wunderbar dickcremige Sahne, die durch normale Sahne kaum zu ersetzen ist, da sie für die Cremigkeit gar nicht weit einkochen muss, sondern relativ „pur“ bleiben kann. Involtini genannt, weil sie ein bisschen so aussehen, tatsächlich ist es aber ein Rezept ohne Fleisch und Fisch.
Für 4 Personen
Zutaten:
500 g frischer Spinat
1 Päckchen Panna da cucina
2 TL passierte Tomaten
1 Schalotte
1 kleine Knoblauchzehe
Salz&Pfeffer&frisch geriebene Muskatnuss
6 Blätter Lasagne
100 ml Dr. Heigel Riesling
Parmesan (gehobelt)
Olivenöl
Zubereitung:
Schalotte und Knoblauch sehr fein hacken, Spinat gründlich waschen und trocken schleudern. In einer Pfanne Olivenöl erhitzen, Schalotte und Knoblauch sanft anschwitzen, mit dem Wein ablöschen und einkochen lassen. Spinat dazugeben, zusammenfallen lassen und mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Nicht zu lange köcheln, damit er noch ein wenig Biss hat.
Die Lasagneblätter in Salzwasser garen, auch diese nicht zu lange, eher ein-zwei Minuten kürzer als angegeben. Die Panna da cucina in einem kleinen Topf sanft erhitzen, salzen, pfeffern (ruhig kräftig), passierte Tomate einrühren, damit die Panna schön rosa wird.
Den Spinat auf den Lasagneblättern verteilen, diese einrollen und einmal halbieren. Auf ein Backblech mit Backpapier und etwas Olivenöl (Schnittfläche nach oben) setzen und mit Parmesan bestreuen. Im Ofen mit Oberhitze gratinieren.
Die Sauce abschmecken, auf Tellern verteilen, die Involtini daraufsetzen, mit etwas Parmesan bestreuen und servieren. Dazu passt je nach Menüfolge natürlich der perfekt gereifte 2016 Müller-Thurgau „R“, aber auch der 2018 MAINSTOCKHEIMER HOFSTÜCK Spätburgunder vom Weingut Dr. Heigel ergänzt harmonisch und komplettiert das „Italien-Feeling“.
Rezepte: Ninas Küche