Tatar vom Rind - ein Klassiker
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Tatar gibt es ja in vielen Restaurants und Gaststätten in verschiedenen Ausführungen, mal besser, mal weniger aufregend. Wichtig ist natürlich ein hervorragendes Fleisch. Filet geht immer, aber es lohnt sich auch mal Rinderrücken auszuprobieren, da dieser etwas mehr Intensität und Geschmack mitbringt als das zurückhaltende Rinderfilet. Aber das ist eine Frage der persönlichen Vorliebe. Man kann alles getrennt voneinander anrichten, zum "selber bauen" oder vorher alles mischen, was dem Gericht mehr Aroma und Geschmack verleiht und eine unbedingte Empfehlung ist!
Für 4 Personen
Zutaten:
Rindertatar (auch Tatar oder Beef Tartare genannt) stammt ursprünglich aus Europa, speziell aus der französischen Küche, und hat sich über die Jahrhunderte weltweit verbreitet. Der Name „Tatar“ wird oft auf die Legende der tatarischen Reitervölker zurückgeführt, die angeblich Fleischstücke unter ihren Sätteln weichgeritten haben sollen. Historiker sind sich jedoch einig, dass diese Geschichte eher ein Mythos ist.
400 g Rinderfilet (oder wer es etwas „g´schmackiger mag: Rinderrücken)
Olivenöl
Salz&Pfeffer
1 EL Kapern
4 Cornichons (mittelgroß)
3-4 Eigelb (in der halben Schale)
2 Sardellenfilets
2 kleine Schalotten
2 TL Senf
1 TL Tomatenmark
etwas Wermut
Ciabatta oder Baguette
Zubereitung:
Fleisch nicht zu klein würfeln, in eine Schüssel geben und mit etwas Olivenöl vermengen. Cornichons, Kapern, Sardellen und Schalotten fein hacken (Feinheit nach persönlicher Vorliebe…). Mit dem Fleisch gut vermischen, Senf, Tomatenmark und Wermut zugeben und untermischen. Salzen und pfeffern. Eigelb entweder untermischen oder zu jeder Portion obenauf (mit oder ohne Schale, je nach Stabilität) setzen. Beim Untermischen darf es etwas weniger sein, oder man lässt jeden Gast selbst entscheiden, indem man das Eigelb dazu reicht.
Tatar auf Tellern anrichten, angeröstete Weißbrotscheiben und gesalzene Butter dazu reichen. Dazu passt hervorragend der 2023 Dr. Heigel ZEILER MÖNCHSHANG Riesling!
Rezepte: Ninas Küche