Frankenwein direkt vom Weingut: der Unterschied zu Discounter und LEH
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Im Supermarktregal kostet ein Frankenwein im Bocksbeutel um die fünf Euro. Direkt vom Weingut zahlt man für die vermeintlich gleiche Kategorie das Doppelte oder mehr. Ist das Abzocke der Winzer oder ein schlechtes Geschäft im Supermarkt? Die Antwort liegt in der Frage, was in der Flasche eigentlich drin ist und wie sie dorthin kam.
Weine für Discounter und Lebensmitteleinzelhandel werden für einen Zielpreis produziert. Der Handel gibt vor, was die Flasche im Regal kosten darf, und rechnet dann rückwärts: Marge, Logistik, Flasche, Etikett. Für den Wein selbst bleibt oft weniger als ein Euro. Bei diesem Budget entscheidet die Maschine über die Lese, der Ertrag wird maximiert, und der Keller gleicht aus, was der Weinberg nicht liefern konnte. Das Ergebnis ist trinkbar und beliebig.
Beim Direktkauf vom Weingut dreht sich die Rechnung um. Der Winzer bestimmt die Qualität und der Preis folgt daraus, nicht umgekehrt. Handlese, reduzierte Erträge und Lagen wie der Zeiler Mönchshang von Weingut Dr. Heigel kosten Geld, aber dieses Geld schmeckt man. Dazu kommt ein Punkt, den viele unterschätzen: die Lagerung. Ein Wein, der wochenlang bei Zimmertemperatur unter Supermarktbeleuchtung stand, hat gelitten, bevor Sie ihn überhaupt öffnen.
Und noch etwas verändert sich beim Direktkauf: Von Ihrem Geld kommt der Großteil beim Erzeuger an statt in den Handelsstufen zu versickern. Sie finanzieren damit genau die Arbeit, die den Unterschied macht.
VinocomWines ist unser Weg, diesen Direktkauf so einfach zu machen wie eine Supermarktbestellung. Die Weine kommen vom Weingut, korrekt gelagert und zu Preisen ohne Zwischenhandel. Wer den Unterschied selbst schmecken will, startet am besten mit dem Franken-Sortiment von Dr. Heigel. Der erste Schluck erklärt mehr als jeder Blogpost.